Blasenhalssphinkter (AMS800) bei neurogener Blasenentleerungs-störung

 

bulbärer Doppel-Cuff-Sphinkter bei Harninkontinenz nach radikaler Prostatektomie

 

Prinzip der spannungsfreien transvaginalen Schlingenplastik (TVT-O Fa. Gynecare), ein ähnliches Vorgehen ist beim Mann auch möglich (ADVance System Fa. AMS)

 

endoskopische Botox-Injektion in die Blasenwandmuskulatur bei Detrusorüberaktivität

 

Harninkontinenz

 

 

Von einem unkontrollierten, unfreiwilligen Harnabgang (Inkontinenz) ist eine große Bevölkerungsgruppe betroffen. Häufig wird das Probelm aber noch aus Scham verschwiegen Dabei stellt eine Harninkontinenz eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Eine Harninkontinenz kann unterschiedliche Ursachen haben:

 

  • Beckenbodenschwäche, z.B. nach Geburten (typische Belastungsinkontinenz bei Frauen)

 

  • Schließmuskelschwächen nach Operationen (z.B. nach radikaler Prostatektomie)

 

  • Blasenentleerungsstörungen aufgrund neurologischer Krankheitsbilder (neurogene Blase).

 

Um die verschiedenen Formen der Harninkontinenz (Belastungs- bzw. Dranginkontinenz) abgrenzen zu können, steht an der Klinik für Urologie und Kinderurologie ein moderner urodynamischer Messplatz zur Verfügung. Die Therapie richtet sich nach den Untersuchungsergebnissen.

 

Neben konservativen Therapiemaßnahmen bieten wir unterschiedliche operative Verfahren an:

 

  • spannungsfreie vaginale Bänder bei der Belastungsinkontinenz der Frau, vorzugsweise transobturatorische Bänder (TVT-O, Fa. Gynecare)

 

  • künstliche Schließmuskelsysteme (AMS-800, Fa. AMS) bei komplettem Ausfall oder Verletzung des eigenen Schließmuskelapparates, z.B. nach radikaler Tumorchirurgie im kleinen Becken

 

  • Schlingensystem im Bereich der männlichen Harnröhre (sog. male sling-Verfahren) bei Schließmuskelschwäche nach radikaler Tumorchirurgie im kleinen Becken (z.B. nach radikaler Prostatektomie) (AdVance, Fa. AMS)

 

  • endoskopische Botox-Injektionen in die Blasenmuskulatur bei neurogener und nicht-neurogener Detrusorüberaktivität (Dranginkontinenz) und Sphinkter-Detrusor-Dyssynergie

 

Alle Operationsverfahren werden am Klinikum Bad Hersfeld angeboten. Nähere Informationen auf der Homepage www.klinikum-hef.de sowie unter

 

 Kontakt

 

zurück