Vasovasosotomie

Die Hinterwand der beiden Samenleiterenden sind mit einander vernäht, das Samenleiterlumen ist noch gut sichtbar

 

Vasovasostomie

Vollendete Anastomose

 

 

Refertilisierung (Vasovasostomie)

 

Unter einer Refertilisierung versteht man die mikrochirurgische Wiedervereinigung der zuvor im Rahmen der Sterilisation (Vasektomie) durchtrennten Samenleiter,

oder seltener die Wiedererstellung der Samenleiterdurchgängigkeit bei angeborenen oder erworbenen Samenleiterverschlüssen.

Während für angeborene oder krankhaft erworbene Samenleiterverschlüsse die Krankenkassen die Therapiekosten übernehmen, müssen die Kosten für eine Refertilisierung nach Vasektomie von den Patienten selbst getragen werden. Die Kosten betragen in unserem Hause

ca. 2170,00 €.

Bei der Operation wird die Vasektomienarbe unter dem Operationsmikroskop herausgeschnitten und der Samenleiter wieder durch eine mikrochirurgische Naht vereinigt.

Ist die mikrochirurgische Naht im Bereich des Samenleiters nicht möglich (z.B. bei fehlender Durchgängigkeit zum Hoden hin), so erfolgt alternativ die technisch deutlich schwierigere Anastomos zwischen unterem Samenleiterende und einem Nebenhodenkanälchen (Tubulovasostomie).

Die Erfolgsaussichten hängen vom Zeitraum zwischen Vasektomie und Refertilisierung ab und betragen zwischen 60 und 90 % für die postoperative Durchgängigkeit der Samenleiter und 50 – 70 % für eine erfolgreiche Schwangerschaft. Die Erfolgsaussichten der Tubulovasostomie sind deutlich geringer.

Alle Operationsverfahren werden am Klinikum Bad Hersfeld angeboten. Nähere Informationen auf der Homepage www.klinikum-hef.de sowie unter

 Kontakt

 

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